Kantorei auf Facebook

Kantorei auf Google+



Designed by:
SiteGround web hosting Joomla Templates

PDF Drucken E-Mail

Paulus – Oratorium von Mendelssohn Bartholdy

St. Katharinen - 5. November 2016, 17 Uhr

 

Nach fast 20 Jahren widmet sich die Kantoei an St. Katharinen erneut der Einstudierung des ersten Oratoriums von Mendelssohn Bartholdy, dem Paulus. Es gehörte zu Mendelssohns Lebzeiten sicherlich zu den beliebtesten seiner Werke.

1836 wurde es in Düsseldorf uraufgeführt, 1837 erklang das Werk ein zweites Mal in Birmingham, wo es als „würdiger Nachfolger“ der beliebten Händel-Oratorien gefeiert wurde. Dann trat es seinen Siegeszug durch Europa und die USA an. 1839 dirigierte Mendelssohn sein Oratorium beim Musikfest in Braunschweig.

Der Mendelssohn Biograph Wilhelm A. Lampus schreibt: „Übrigens hat kein Kunstwerk in so kurzer Zeit wie der Paulus allerwärts Eingang gefunden. Man könnte die beiden Jahre 1837 und 1838 in der Geschichte der Musik geradezu die Paulus-Jahre nennen.“

Dem Interesse der in damaliger Zeit überall entstehenden bürgerlichen Oratorien­vereine einerseits und der dramatischen Spannung des „Paulus-Stoffes“ andererseits wird Mendelssohn durch den Einbau großer Chöre gerecht.

„Sie sind einesteils den blind wütenden Anhängern des alten Götzenglaubens und andererseits den sieghaften Bekennern des Neuen zugewiesen. In der sich steigernden Anklage von Intoleranz und Fanatismus führt das Werk zum Kernsatz der neuen Lehre: „Wie lieblich sind die Boten, die den Frieden verkünden…“ (Karl-Heinz Köhler)

Zwei Jahre befasste sich Mendelssohn Bartholdy mit der Komposition des Oratoriums. Er ließ sich bei der Auswahl der Choräle von Pastor Julius Schubring beraten sowie von dem Schauspieler Eduard Devrient, der ihn bei der Arbeit am Libretto unterstützte. Der Ouvertüre liegt der Choral „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ zugrunde, derselbe Choral beherrscht das Zentrum des Oratoriums. Übrigens durfte sicherlich als einer der ersten F. Chopin bei einem Besuch in Düsseldorf einen Blick in die entstehende Partitur werden.

 
PDF Drucken E-Mail

Die Kantorei St. Katharinen ist ein übergemeindlicher, ökumenischer Chor und widmet sich der Aufführung von Werken aller Epochen. Die musikalische Bandbreite umfasst einerseits die Aufführung großer Oratorien in Zusammenarbeit mit dem Braunschweiger Staatsorchester, dem Kammerorchester an St. Katharinen und anderen renommierten Klangkörpern, andererseits die Erarbeitung von A-cappella-Literatur im konzertanten und gottesdienstlichen Bereich. Vor allem Bachkantaten gehören zur gottesdienstlichen Praxis, hier ist die Aufführung einer Kantate aus dem Weihnachtsoratorium von J.S. Bach am 1. Weihnachtstag zur Tradition geworden.


Unter der Leitung von Landeskirchenmusikdirektor Claus-Eduard Hecker wird ein anspruchsvolles Programm gepflegt, bei dem die Freude am gemeinsamen Musizieren hohe Priorität hat und nicht zu kurz kommt.

Alle zwei Jahre steht eine Auslands-Chorreise auf dem Programm, die bisher nach Straßburg, Dresden, Prag, Florenz, Wien, Warwick (England) und Posen (Polen) führte. Im Oktober 2011 gab der Chor Konzerte in Riga (Lettland) und im Oktober 2013 in Barcelona. Im Oktober 2015 fuhr die Kantorei stattdessen zu einer Chorfreizeit ins Frankenland (Bamberg, Bayreuth).

Erstmalig lud die Katharinenkantorei im Dezember 2008 mit dem Weihnachtsoratorium von J.S. Bach zum "Sing along Projekt" mit vielen Chören aus der Region Braunschweig ein. Aufgrund des großen Erfolges wurde das Sing along Projekt mehrmals wiederholt. Im Dezember 2016 soll es wieder stattfinden!

Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen! Kommen Sie einfach zur Chorprobe!

 

Proben:
Mittwochs 19:45 Uhr bis 22:00 Uhr im großen Saal vom Gemeindehaus, An der Katharinenkirche 4

 

 

Die nächsten Gottesdienste

Die nächsten Konzerte

Kantorei bedeutet für mich...